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Ist es gut, bei Rückenschmerzen zu trainieren?

Wenn der Rücken schmerzt, ist es leicht, unsicher zu werden. Sollten Sie sich ausruhen, bis der Schmerz verschwindet – oder weiter in Bewegung bleiben? Viele haben Angst, „es schlimmer zu machen“ und vermeiden daher ganz das Training. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass die richtige Art von Bewegung oft ein wichtiger Teil der Genesung bei Rückenproblemen ist.

Wenn Sie mehr über Symptome und zugrunde liegende Ursachen erfahren möchten, empfehlen wir unseren Verletzungsratgeber zu Rückenproblemen.

Was passiert im Rücken, wenn es schmerzt?

Bei den meisten Rückenproblemen – insbesondere bei Schmerzen im unteren Rücken – liegt keine ernsthafte Verletzung vor. Stattdessen handelt es sich oft um:

  • Überlastung
  • Muskelverspannung
  • Verminderte Beweglichkeit
  • Vorübergehende Reizung in Gelenken oder Weichteilen

Schmerzen bedeuten nicht automatisch, dass etwas „kaputt“ ist. Oft ist das Gewebe empfindlicher als gewöhnlich und reagiert auf Belastungen, die zuvor problemlos funktioniert haben.

Wann ist Bewegung vorteilhaft?

Bei unspezifischen Schmerzen im unteren Rücken ist Bewegung oft vorteilhaft, da sie:

  • Die Durchblutung erhöht
  • Die Steifheit verringert
  • Die Muskelkontrolle verbessert
  • Die Gewebetoleranz im Laufe der Zeit erhöht

Viele empfinden, dass ihr Rücken nach längerer Ruhe steifer und empfindlicher wird, während kontrollierte Aktivitäten den Schmerz allmählich verringern.

Welche Art von Bewegung funktioniert in der Regel gut?

Generell ist niedrigintensives Training zu bevorzugen, wie zum Beispiel:

  • Spaziergänge
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Stabilisierende Übungen
    • Rumpfübungen mit kontrollierter Belastung
    • Übungen für Gesäß und Hüfte
  • Beweglichkeit
    • Sanfte Drehbewegungen
    • Beug- und Streckbewegungen innerhalb der Schmerzgrenze

Wichtig ist, innerhalb eines Belastungsniveaus zu bleiben, das sich handhabbar anfühlt.

Wie wissen Sie, ob Sie auf dem richtigen Niveau trainieren?

Eine praktische Richtlinie ist, dass der Schmerz:

  • Während der Aktivität mild bis moderat sein darf
  • Am nächsten Tag nicht deutlich zunehmen sollte
  • Im Laufe der Wochen allmählich abnehmen sollte

Wenn der Schmerz jedoch eskaliert oder ins Bein ausstrahlt, sollte die Belastung angepasst werden.

Können Rückenstützen während des Trainings helfen?

Eine Rückenstütze kann in bestimmten Situationen dazu beitragen:

  • Die empfundene Stabilität zu erhöhen
  • Die Belastung bei schwereren Bewegungen zu verringern und daran zu erinnern, den Rücken gerade zu halten
  • Das Sicherheitsgefühl beim Zurückkehren zur Aktivität zu erhöhen

Es ist jedoch wichtig, nicht von der Unterstützung abhängig zu werden. Langfristige Verbesserungen erfolgen durch das Stärken der Muskeln und das Verbessern der Bewegungssteuerung.

Zusammenfassung

Bei den meisten Rückenproblemen ist Bewegung besser als völlige Ruhe. Der Schlüssel liegt darin, die Belastung anzupassen, die richtige Art von Aktivität zu wählen und allmählich Kraft und Kontrolle aufzubauen. Völlige Bewegungsvermeidung kann auf lange Sicht den Rücken empfindlicher machen – während kontrolliertes Training oft Teil der Lösung ist.

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Wenn Sie mehr über Symptome, Ursachen, Behandlungen und den richtigen Zeitpunkt für eine ärztliche Konsultation erfahren möchten, empfehlen wir unseren Verletzungsratgeber zu Rückenproblemen.

Wenn Sie stattdessen Hilfe bei der Auswahl des richtigen Produkts basierend auf Ihren Beschwerden benötigen, können Sie sich jederzeit an unseren Physiotherapeuten für persönliche Beratung wenden.