Kniescheibe ausgerenkt - Patellaluxation

Kniescheibe ausgerenkt - Patellaluxation

Eine Patellaluxation tritt besonders häufig bei jüngeren Personen und Jugendlichen auf. Eine ausgerenkte Kniescheibe ist oftmals eine umfassende Verletzung des Kniegelenks, bei der die Kniescheibe aus dem Kniegelenk gesprungen ist. Eine aus dem Kniegelenk herausgesprungene Kniescheibe verursacht häufig ausgeprägtere Verletzungen der Weichteile des Kniegelenks, da sie die umgebende stabilisierende Struktur des Knies und die Gelenkkapseln beeinträchtigt.

Patellaluxation

Meistverkauften produkte

Kniescheibenstabilisierende Kniestütze

Kniescheibenstabilisierende Kniestütze – Genum Stab

Einstellbare Stabilisierung der Kniescheibe bei Kniescheibenluxation, Patellaluxation

45 €
Perfekt!

Super Service, freundliche Beratung und Mitarbeiter die wissen wovon sie sprechen. Der Kunde und sein Problem standen an erster Stelle. Die Preise sind gut, ein bisschen niedriger als in den Läden und immer versandkostenfrei! Ich kann diese Seite nur wärmstens empfehlen.

Mehr über Patellaluxation

Eine ausgekugelte Kniescheibe kann bei starker Gewalteinwirkung auf die Kniescheibe entstehen, z.B. bei Kontaktsportarten, aber auch anatomische Voraussetzungen können ein Herausspringen der Kniescheibe begünstigen. Eine Patellaluxation erfolgt meistens zur Knie-Außenseite. Die Kniescheibe kann partiell aus dem Kniegelenk herausspringen, was als Subluxation der Kniescheibe bezeichnet wird.

Springt die Kniescheibe komplett aus dem Kniegelenk, spricht man von einer Patellaluxation. Für eine ausgerenkte Kniescheibe gibt es effektive Kniebandagen die für eine bessere Führung der Kniescheibe sorgen. Eine Kniebandage, die speziell entwickelt wurde, um einer Luxation vorzubeugen, stabilisiert die Kniescheibe und verhindert eine erneute Kniescheibenluxation.

Die Anatomie des Kniegelenks – Ausgerenkte Kniescheibe (Patellaluxation)

Die Patella, d.h. die Kniescheibe, ist ein so genanntes Sesambein, ein freier Knochen, der in die umgebende Bänderstruktur der Kniescheibensehnen eingebettet ist. Die Kniescheibe ist ein dreieckiger Knochen, dessen Rückseite mit einer glatten Knorpelfläche überzogen ist, um das Entlanggleiten der Kniescheibe am Oberschenkelknochen zu erleichtern. Die Kniescheibe sitzt normalerweise in der schalenförmigen Vertiefung zwischen den inneren und äußeren Kondylen des Oberschenkelknochens. Bei Flexion und Extension, d.h. beim Beugen und Strecken, des Kniegelenks gleitet die Kniescheibe in die Furche des Oberschenkelknochens, was noch mehr Stabilität und Bewegungskontrolle bewirkt.

Ursachen einer ausgerenkten Kniescheibe, Patellaluxation

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass eine Kniescheibe aus dem Kniegelenk springt, unabhängig davon, ob eine Luxation oder Subluxation vorliegt.

Eine flache Furche, in diesem Fall eine Vertiefung oder Delle, im Oberschenkelknochen erhöht das Risiko, dass die Kniescheibe aus dem Kniegelenk springt. Die flache Furche erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Kniescheibe nicht dem natürlichen Bewegungsmuster folgt, und leistet einer Ausrenkung Vorschub. 
Lose oder überdehnte Bänder im Bereich der Kniescheibe erhöhen das Risiko einer Patellaluxation.
Auch starke seitliche Krafteinflüsse auf die Kniescheibe bei sportlicher Betätigung können dazu führen, dass die Kniescheibe aus dem Kniegelenk springt.

Typische Symptome einer Kniescheibenluxation (ausgerenkte Kniescheibe)

Aufgrund der Tatsache, dass die Kniescheibe aus dem Kniegelenk gesprungen ist, verursacht eine Kniescheibenluxation oftmals weitere Komplikationen. Schwellungen, Blutungen und Bänderverletzungen im Bereich der Kniescheibe sind häufige Folgebeschwerden, die durch eine herausgesprungene Kniescheibe entstehen. 

- Leichtere Blockierungen bei physischer Aktivität
- Steifheit im Kniegelenk und vor allem im Bereich der Kniescheibe
- Schwellung
- Instabilität der Kniescheibe durch bereits aufgetretene leichtere Subluxationen

Die Behandlung einer ausgerenkten Kniescheibe, Reha-Maßnahmen bei Patellaluxation.

Eine ausgerenkte Kniescheibe ist häufig eine umfassendere Knieverletzung. Bei leichteren Subluxationen (partielles Herausspringen der Kniescheibe) gleitet die Kniescheibe nicht selten wieder in ihre normale Position zurück. Komplette Luxationen der Kniescheibe erfordern häufig eine ärztliche Behandlung, um die Kniescheibe in ihre Ursprungsposition zurückzubringen. Bei umfassenden Kniescheibenbeschwerden mit einer permanenten Instabilität des Knies, die darauf zurückzuführen ist, dass die Kniescheibe aus dem Kniegelenk herausgesprungen ist, kann unter Umständen eine Operation erforderlich sein, damit die stabilisierenden Bänder der Kniescheibe (MPL) ihre ursprüngliche Funktion zurückerlangen.

Eine stabilisierende Kniescheibenbandage verstärkt den Halt im Knie und erhöht die Kontrolle der Kniescheibe. Die stabilisierende Kniescheibenbandage sollte mit einer Kniescheibenpelotte (Kniescheibenpolster) ausgestattet sein, die eine konstante Stützwirkung sowie Druck auf die Kniescheibe ausübt, und sollte ebenfalls in der Lage sein, der herausgesprungenen Kniescheibe lateralen – und bei Bedarf – medialen Halt zu geben.

Individuelle Reha-Maßnahmen in Absprache mit einem Physiotherapeuten sind eine Voraussetzung für eine künftige Stabilität der Kniescheibe.