Schienbeinkantensyndrom

Die Behandlung des Schienbeinkantensyndroms

(Knochenhautentzündung im Unterschenkel)

Schmerzen am vorderen Unterschenkel und an der Innenseite des Schienbeins werden oftmals durch das Schienbeinkantensyndrom verursacht. Das Schienbeinkantensyndrom ist ein häufiges Problem, von dem Sportler genauso betroffen sind wie Fuß- und Spaziergänger.  

 

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Anatomie, Ursachen, Symptome 

Schmerzen am vorderen Unterschenkel und an der Innenseite des Schienbeins werden oftmals durch das Schienbeinkantensyndrom verursacht. Das Schienbeinkantensyndrom ist ein häufiges Problem, von dem Sportler genauso betroffen sind wie Fuß- und Spaziergänger.  

Der Unterschenkel ist in vier Muskelfächer unterteilt, jedes Muskelfach ist um den Muskel herum von einer Knochenhaut umgeben, die sich bei starker Belastung oder bei einer ausgeprägten Pronation des Fußes entzünden kann. Eine Knochenhautentzündung in diesem Bereich wird oftmals durch physische Aktivität verursacht, wobei der lokale Schmerzpunkt an der Innenseite des Schienbeins liegt. Der Schmerz klingt in Ruhephasen häufig ab, tritt aber bei stärkerer Belastung wieder auf. Beim einer Entzündung der Knochenhaut kann es auch zu einer Schwellung im betroffenen Bereich kommen.  

Behandlungsmöglichkeiten

- Das richtige Schuhwerk. Das Schienbeinkantensyndrom wird häufig durch übermäßiges Training oder Laufen auf unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten verursacht, z.B. von Bodenbelägen im Haus über Asphalt bis hin zu weicheren Untergründen wie beispielsweise im Wald. Bei einer Behandlung der Knochenhautentzündung sollte auf eine zielgerichtete Aufwärmung und funktionale Ausrüstung geachtet werden, die für die jeweilige Aktivität geeignet ist. Beispielsweise ist es nicht ratsam, sich im Freien in Sportschuhen aufzuwärmen, die für den Hallengebrauch gedacht sind, da die Schuhe nicht für härtere Untergründe und monotones Laufen vorgesehen sind.  

- Überprüfung der Fußstellung. Die Behandlung des Schienbeinkantensyndroms erfordert häufig die Überprüfung, ob eine Pronation oder Supination des Fußes vorliegt. Falls eine Pronation (Einwärtsdrehung des Fußes) oder Supination (Auswärtsdrehung des Fußes) festgestellt wird, muss die Fehlstellung für ein erfolgreiches Abklingen der Knochenhautentzündung entweder mit einer Pronations- oder Supinations-Einlegesohle oder mit einem Schuh kompensiert werden, der speziell für das jeweilige Symptom gemacht ist. Die Behandlung des Schienbeinkantensyndroms mit einer Pronations-Einlegesohle verringert die Pronationsbewegung des Fußes und die Friktion im Unterschenkel.

- Wadenbandage oder Schienbeinbandage. Eine weitere Behandlungsmethode des Schienbeinkantensyndroms ist eine wärmende Wadenbandage, die beim Schienbeinkantensyndrom häufig direkt schmerzlindernd wirkt. Die Wadenbandage sorgt für lokale Kompression am entzündeten Bereich, verstärkt gleichzeitig die Muskelerwärmung im Unterschenkel und trägt dazu bei, dass Muskeln und Muskelhaut besonders effektiv gewärmt werden. Die Wadenbandage verhindert außerdem das Auskühlen bei physischer Betätigung, was die Beschwerden noch verstärken kann.