Schulter ausgekugelt

Ausgekugelte Schulter (Schulterluxation)

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers mit einem beträchtlichen Bewegungsradius. Das Auskugeln des Schultergelenks (Schulterluxation) ist erfolgt, wenn der Oberarmkopf durch äußere Krafteinwirkung aus seiner normalen Position im Schultergelenk herausgesprungen ist.

 

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Die Verletzung ist häufig traumatisch und immer mit starken Schmerzen und Instabilität verbunden, bis die Schulter wieder in ihre normale Ausgangslage zurückgeführt wurde. Das Auskugeln der Schulter ist eine häufige Sportverletzung, die vor allem bei hochintensiven Sportarten mit starkem Körperkontakt auftritt, z.B. Eishockey, Fußball, Handball, Reiten oder bei arbeitsbedingten Situationen mit Stürzen auf die Schulter. Bei einer Luxation der Schulter erfolgt meistens eine Verrenkung des Oberarmkopfes nach vorne-unten. Diese Schulterverrenkung kann immer wieder auftreten, da die stabilisierenden Bänder beschädigt und schlaff sind. Eine nach hinten gerichtete Schulterluxation ist weitaus seltener, kann aber ebenfalls vorkommen.

Traumatische Schulterluxationen und Subluxationen sollten immer von einem Arzt behandelt werden, der das Schultergelenk einrenkt und in seine ursprüngliche Position zurückführt. Im Anschluss an eine Schulterverletzung sollten Reha-Maßnahmen in Form von Physiotherapie und Krankengymnastik erfolgen, ggf. ist eine stabilisierende Orthese für mehr Stabilität und Kontrolle zu empfehlen.

Die Anatomie der Schulter 

Das Schultergelenk besteht hauptsächlich aus drei Knochen: Schulterblatt (Scapula), Schlüsselbein (Clavicula) und Oberarmknochen (Humerus). Das Schultergelenk ist ein flaches Gelenk, das eine umfassende Beweglichkeit ermöglicht und von einer komplexen Struktur aus Sehnen, Bändern, Muskeln und Gelenkkapseln zusammengehalten und stabilisiert wird. Bei einer Subluxation tritt der Oberarmkopf nur teilweise aus der Gelenkpfanne des Schulterblattes aus. Nach einer Subluxation kehrt das Schultergelenk nach einer partiellen Schulterverrenkung wieder in seine ursprüngliche Position zurück.

Bei einer ausgekugelten Schulter (Schulterluxation) liegt eine vollständige Ausrenkung der Schulter vor, bei der die Schulter in einer schmerzhaften Position verbleibt. Eine Schulterluxation erfordert in der Regel die Einrenkung des Schultergelenks durch geschultes medizinisches Fachpersonal. Beide Probleme, Schulterluxation und Schultersubluxation, sind häufig mit starken Schmerzen und einer einhergehenden Instabilität des Schultergelenks verbunden.

Ursachen einer ausgekugelten Schulter

Ursache einer nach vorne-unten ausgekugelten Schulter ist oftmals eine Gewalteinwirkung von außen, eine gewaltsame Außenrotation, wenn der Arm auf Höhe oder oberhalb des Schultergelenks positioniert ist. Eine ausgekugelte Schulter ist eine häufige Sportverletzung, die vor allem bei Sportarten wie Handball auftritt, bei denen der Wurfarm besonders verletzungsanfällig ist. Eine ausgekugelte Schulter beeinträchtigt die Bänderstruktur des Schultergelenks, welche die Basis der generellen Schulterstabilität schafft. Wenn sich die Bänder bei einer Schulterluxation dehnen oder reißen, besteht die Gefahr einer permanenten Instabilität des Schultergelenks bei starker Belastung und gesteigerten Bewegungen. Aus diesem Grund ist eine Schulterluxation häufig ein immer wieder auftretendes Problem, da das Risiko von weiteren Verrenkungen durch eine permanente Schädigung des Schultergelenks steigt. 

Die Behandlung einer Schulterluxation oder Subluxation

Schulterluxationen erfordern ärztliche Betreuung sowie einen chirurgischen Eingriff oder einen individuellen Behandlungsplan.
Bei einer Schulterluxation sind die Reha-Maßnahmen häufig mit Krankengymnastik und Physiotherapie verbunden, die je nach Art und Umfang der Verletzung durch einen individuellen Trainingsplan ergänzt werden.
Eine stabilisierende Schulterbandage, die kontrollierte Bewegungsabläufe ermöglicht, erzielt häufig sehr gute Resultate und bietet der verletzten Schulter eine optimale Grundstabilität. Für Schulterluxationen geeignete Schulterbandagen verhindern, dass das Schultergelenk erneut in eine instabile Position gerät. Darüber hinaus bieten Schulterbandagen gezielte Kompression im Bereich des gesamten Schultergelenks.