Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom) ist eine der häufigsten Überlastungsverletzungen beim Laufen und wird durch Reibung im iliotibialen Band verursacht. Die Verletzung verursacht erhebliche Schmerzen an der Außenseite des Knies und kann sich bei fortgesetzter Aktivität verschlimmern. Mit der richtigen Entlastung, dem richtigen Schutz und Training können die Beschwerden gelindert und wiederkehrende Probleme verhindert werden.
Was ist Läuferknie?
Läuferknie tritt auf, wenn das iliotibiale Band (ITB) über den äußeren knöchernen Vorsprung des Oberschenkelknochens gleitet und mechanische Reizungen verursacht. Diese Reizung führt oft zu lokalen Entzündungen und Schmerzen, die zunächst diffus wahrgenommen werden, aber beim Laufen oder bei einseitiger Belastung scharf werden können.
Häufige Ursachen & Risikofaktoren
Die häufigste Ursache für Läuferknie ist Überlastung durch einseitig wiederholtes Training, wie z.B. Langstreckenlaufen. Das Risiko steigt bei Überpronation des Fußes, da die Innenrotation des Fußes und des Unterschenkels die Belastung im Kniegelenk verändert. Weitere häufige Risikofaktoren sind Beinlängendifferenzen, eine erhöhte Menge an Bergtraining, kurze oder steife Muskeln an der Außenseite des Oberschenkels sowie eine schnell steigende Trainingsbelastung.
Symptome
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Scharfe Schmerzen an der Außenseite des Knies, oft über dem unteren äußeren knöchernen Vorsprung des Oberschenkelknochens
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Die Schmerzen nehmen beim Laufen allmählich zu und können zu Unterbrechungen zwingen
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Druckempfindlichkeit und manchmal leichte Schwellung oder lokale Wärme
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Die Beschwerden lassen sich oft in Ruhe lindern, kehren jedoch schnell bei Belastung zurück
Wann sollten Sie medizinische Hilfe suchen?
Wenn die Schmerzen trotz Entlastung nicht nachlassen, wenn die Beschwerden bei jeder Aktivität zurückkehren oder wenn das Knie anschwillt, sollten Sie Hilfe bei einem Physiotherapeuten oder medizinischem Fachpersonal suchen.
Empfohlene Schutz- & Unterstützung
Bei Läuferknie kann der richtige Schutz und die richtige Entlastung dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren und Sicherheit bei Aktivitäten zu erhöhen. Wenn Überpronation des Fußes eine beitragende Ursache ist, kann eine Pronationssohle den Fuß stabilisieren und die Belastung auf das Knie reduzieren. Bei Beinlängendifferenzen kann eine kompensierende Fersenkil entlasten und eine gleichmäßigere Belastung schaffen. Regelmäßiges Dehnen der Hüftmuskulatur und der Außenseite des Oberschenkels ist ein wichtiger Teil der Behandlung und kann mit der Entlastung von schmerzhaften Aktivitäten kombiniert werden. Zusammen tragen diese Maßnahmen dazu bei, die Schmerzen zu lindern und das Risiko eines Rückfalls zu verringern.
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Verwandte Verletzungen
Für mehr Wissen über Knie können Sie im Verletzungsratgeber Knie weiterlesen. Sie können auch zur Hauptseite des Verletzungsratgebers gehen, um über andere Verletzungen und Symptome zu lesen.









